Die JIM-Studie 2020 liefert aktuelle Zahlen zur Mediennutzung von Jugendlichen

Laut der Pressemitteilung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) hat das Jahr 2020 den Alltag von Jugendlichen auf den Kopf gestellt: Die meisten Freizeitbeschäftigungen waren nicht möglich, Schulen waren über Wochen und Monate geschlossen und es wurde teilweise im Fernunterricht gelernt. Dies ließ entsprechend auch Änderungen im Medienverhalten von Jugendlichen erwarten.

Im Jahr 2020 erfuhren die Jugendlichen einen deutlichen Schub in der Ausstattung mit Mediengeräten. Der persönliche Besitz eines Computers oder Laptops stieg von 65 auf 72 Prozent, der eines eigenen Tablets von 25 auf 38 Prozent. Jeder dritte Jugendliche hat inzwischen einen Fernseher mit Internetzugang. Die spezielle Situation des Jahres 2020 resultierte auch in deutlich höheren Mediennutzungszeiten. Die tägliche Internetnutzungsdauer ist nach Einschätzung der Jugendlichen, von 205 Minuten im Jahr 2019 auf 258 Minuten in 2020 deutlich gestiegen.

Auch der Medieneinsatz in der Schule bzw. für die Schule unter den Voraussetzungen der Pandemie sind Teil der aktuellen JIM-Studie. Für die repräsentative Studie wurden vom 8. Juni bis 20. Juli 2020 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt.

Die aktuelle JIM-Studie kann als PDF heruntergeladen werden: https://www.mpfs.de/studien/jim-studie/2020/
Darüber hinaus können auf der Seite die einzelnen Grafiken als PDF oder PowerPoint heruntergeladen werden, sowie die vollständige Pressemitteilung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

Die JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) untersucht seit 1998 die wichtigsten Kennzahlen zu Mediennutzung, Medienbesitz, Medienumgang und Nutzungsdauer: https://www.mpfs.de/studien/