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Die Stadt Mannheim ermöglicht es, dass allen Schüler*innen ab 16 Jahren ein Impfangebot im Impfzentrum in Mannheim gemacht werden kann

Die Stadt hat dazu für die Mannheimer Schüler:innen ein eigenes Impfstoffkontingent beim Land angefordert. Für die Impf-Aktion mit dem Impfstoff von BioNTech werden von Mittwoch 21. Juli bis Freitag 23. Juli im Impfzentrum eigene Zeitfenster eingerichtet.

Ausgehend von der STIKO-Empfehlung und davon, dass Schüler:innen ab 16 Jahren auch ohne Einverständnis der Erziehungsberechtigen selbst über die Wahrnehmung der Impfmöglichkeit entscheiden können, ist die Stadt zunächst vor allem mit den berufsbildenden Schulen in einen Austausch getreten. Zunächst erhalten die Schüler:innen der beruflichen Schulen (Helene-Lange-Schule, Werner-von-Siemens-Schule, Carl-Benz-Schule, Heinrich-Lanz-Schule) sowie des Liselotte-Gymnasiums die Möglichkeit, von ihrer Schule ins Impfzentrum gefahren zu werden - und hinterher natürlich wieder zurück. Die rnv hat sich bereit erklärt, für den Transport der Schüler:innen Sonderfahrzeuge bereitzustellen.
 
Für alle weiteren Schüler:innen über 16 Jahre wird zudem das Angebot um eine unkomplizierte und niederschwellige Terminvereinbarung über die städtische Homepage ausgeweitet. https://www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/corona-schutzimpfung/impftermine-im-impfzentrum-mannheim 
 
„Die Zeit der niedrigen Inzidenz ist für uns alle eine Zeit, in der wir Corona aufgrund der zahlreichen Lockerungen vielleicht verdrängen und die zurückgewonnene Normalität genießen. Leider ist die Pandemie noch nicht bezwungen und neue Varianten breiten sich auch hier in unserer Region aus. Für den Herbst müssen wir daher wieder mit steigenden Infektionszahlen rechnen. Ein Blick in unsere europäischen Nachbarländer genügt und es wird deutlich, dass sich die Lage rasant ändern kann. Schulschließungen gehörten in den vergangenen Corona-Ausbruchswellen zu den härtesten Maßnahmen, die wir verhindern möchten“, betont Bildungs- und Gesundheitsbürgermeister Dirk Grunert.
 
„COVID-19 hat nicht nur Quarantäne und Wechselunterricht zur Folge, sondern kann bei einer Infektion auch erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen – auch bei jungen Menschen. Um diesen entgegen zu wirken, sich selbst zu schützen und damit auch den Mitmenschen einen besseren Schutz zu gewähren, ist die Impfung unser bestes Mittel“, ergänzt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Peter Schäfer.
 
Zum Impftermin sollten die Krankenversicherungskarte und der Impfpass (jeweils sofern vorhanden), sowie eine medizinische Maske mitgebracht werden. Für die Zweitimpfung ist ein Mindestabstand von drei Wochen einzuhalten. Die Zweitimpfung kann jederzeit nach den drei Wochen ohne Termin im Impfzentrum auf dem Maimarktgelände wahrgenommen werden.
 
„Wir freuen uns, wenn Sie sich zahlreich beteiligen!", appelliert der Bürgermeister an die Schüler:innen.