Streetdance-Contest 2025 – Der Film

Kurz vor den Sommerferien verwandelte sich die Alte Feuerwache in einen vibrierenden Treffpunkt für Tanzbegeisterte und begeisterte die Besucher*innen.
Schon beim Betreten der Halle war klar, dass dieser Nachmittag etwas Besonderes werden würde: 360 junge Tänzerinnen und Tänzer hatten sich versammelt, um beim 27. Mannheimer Streetdance-Contest gegeneinander anzutreten – begleitet von der Energie eines Publikums, das bei jeder Bewegung mitfieberte.
Der Wettbewerb, der seit vielen Jahren an verschiedenen Orten in Mannheim ausgetragen wird, brachte auch diesmal wieder Gruppen aus zahlreichen Städten zusammen. Die gastgebende Stadt war besonders stark vertreten – und das spiegelte sich am Ende auch in den Ergebnislisten wider.
Durch das Programm führten Jamie Lee Imhof und Elisa Popp, die mit viel Schwung, Humor und einem guten Gespür für das Publikum durch den Tag begleiteten. Beide erinnerten daran, wie viel Arbeit, Mut und Leidenschaft in jedem Auftritt steckt – und gaben der Veranstaltung damit einen warmen, gemeinschaftlichen Rahmen.
Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt. 42 Formationen traten in den Altersklassen U12, U16 und U28 an, begleitet von einer Jury, die stundenlang konzentriert jede Performance bewertete. Acht Stunden Programm – und doch wurde es nie lang. Denn so abwechslungsreich waren die Stile, so ansteckend war die Energie der jungen Tänzer*innen.
Mannheim durfte sich über zahlreiche Erfolge freuen: Ein erster Platz sowie mehrere zweite und dritte Ränge gingen an Gruppen aus der Stadt. Bei den Jüngsten holte sich die Chantal Miller Academy mit „Fresh Attack“ Platz zwei, dicht gefolgt von „High 5“ aus dem Jugendhaus Erlenhof auf Platz drei. Den Sieg in dieser Kategorie nahm eine private Gruppe aus Grenzach-Wyhlen mit nach Hause. Der Newcomer-Award ging an eine Formation aus Böblingen, die mit großer Freude und sichtbarem Teamgeist überzeugte.
In der Altersklasse U16 schafften es ebenfalls mehrere Mannheimer Gruppen aufs Treppchen: „Mixery“ erreichte Platz zwei, „The Action“ Platz drei. Gewonnen wurde diese Kategorie von einer privaten Formation aus Wiesloch, während der Newcomer-Preis an eine Gruppe aus Bad Friedrichshall ging.
Das große Finale bildete die Kategorie U28: Hier setzte sich „Ranger Nation“ aus dem Jugendhaus Erlenhof Mannheim durch – ein starker, präziser Auftritt, der das Publikum mitriss. Die Plätze zwei und drei gingen an Gruppen aus Karlsruhe und Nürnberg, der Nachwuchspreis an eine Formation aus Sindelfingen.
Ein besonders berührendes Element war die offene inklusive Bühne. Dort konnten Gruppen auftreten, ohne am Wettbewerb teilzunehmen. Vor allem die jungen Tänzer*innen von „Rock The Block“ nutzten die Gelegenheit, erstmals vor großem Publikum zu stehen. Ihre Mischung aus Aufregung, Mut und Stolz verlieh dem Nachmittag eine besondere Wärme.
Am Ende dankte die Moderation allen Unterstützenden, die diesen Tag möglich gemacht hatten: den Sponsoren ebenso wie den vielen ehrenamtlichen Kräften und der Abteilung Jugendförderung der Stadt Mannheim, die für Sicherheit, Organisation und Verpflegung sorgten. Ihr Engagement schuf den Rahmen für einen Wettbewerb, der nicht nur tänzerisch glänzte, sondern vor allem Gemeinschaft, Freude und Vielfalt sichtbar machte.
Ein besonderer Dank gilt Ariane Reiter (Jugendhaus Herzogenried) und Anna Müller (JAM – Jugendarbeit mobil), die gemeinsam mit ihrem Netzwerk Streetdance für die Organisation verantwortlich sind und mit viel Herz und Leidenschaft erneut diese Großveranstaltung ermöglicht haben.